Der Anschlusszwang – Das Reichsgesetzblatt, Jahrgang 1934, Teil 1

Reichsgesetzblatt 1934 Einfürung der Pflichtmitgliedschaft in Genossenschaftsverbänden
Der Mensch denkt in Bildern. Obwohl es jedermann bekannt sein sollte, dass im Rahmen des Ermächtigungsgesetzes 1934 der Anschlusszwang von Genossenschaften an einen genossenschaftlichen Prüfungsverband per Gesetz verabschiedet wurde – also ohne Parlament, nur durch den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und seinen Justizminister – braucht mancher möglicherweise eine bildliche Vorstellung. Hier ist diese.

Mit diesem Gesetz verfolgten die Nationalsozialisten das Ziel, die Genossenschaften über die mit Nazis in den Führungspositionen besetzten Verbände mit der nationalsozialistischen Zwangswirtschaft gleichzuschalten und das Führerprinzip durchzusetzen. Dieser gesetzliche Zwang besteht weltweit nur in Deutschland, heute vom Verbände-Establishment vehement verteidigtes nationalsozialistisches Erbgut und mit „Pflichtmitgliedschaft“ stillschweigend umbenannt. Konkurrenzlose Erbhöfe wollen gesichert sein.

► Gesetzestext von 1934

Aktuell

Manchmal erscheinen einem die Schreiben wie ein Déjà-Vu. Gleiches wird immer wiederholt, obwohl es hinlänglich widerlegt wurde.

mehr ...

Dicke Bretter bohren bis zum Durchbruch: Endlich hat sich eine im Bundestag vertretene Partei auch mal inhaltlich mit dem Thema Zwangsmitgliedschaft auseinandergesetzt.

mehr ...

Der große Coup: 1,2 Millionen Euro in Scheinen aus der Zentrale der Volksbank Mittelhessen verschwunden

mehr ...

Wie lange noch werden die Relikte aus der NS-Zeit verteidigt und gehegt?

mehr ...

Ein Kommentar von Wilhelm Kaltenborn zur Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Hermann-Schulze-Delitzsch Museums

mehr ...